Mit dem Musikverein Legau in 80 Tagen um die Welt – Osterkonzert 2018 –

Ausverkauft! – ein Prädikat, das für Veranstalter und Darsteller stets die größte Anerkennung ist und für Vereine eine großartige Bestätigung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit bedeutet. Mit diesem Rückenwind zogen 55 Musikerinnen und Musiker zum traditionellen Osterkonzert in die festlich geschmückte Legauer Turnhalle ein. Unter dem Dirigat von Roland Heinle präsentierte die Legauer Kapelle in nur einem halben Jahr ihren zweiten großen Konzertabend.

Vorstand Stefan Kößler übergab nach seiner Begrüßung das Mikrophon an die Moderatorinnen des Abends: Verena Schmid und Magdalena Hübschke. Erfrischend und locker führten die beiden Musikerinnen durch den Abend – die Hintergrundinformationen zu den Werken und Komponisten ergänzten das Spiel der Kapelle vortrefflich.

Nach „Aufbruch“, der musikalischen Eröffnung in den Abend, wagte sich die Kapelle mit „Klangfusion“ an ein sehr anspruchsvolles Werk des Südtirolers Armin Kofler. Er beschreibt hier seine Heimat Südtirol mit der majestätischen, erhabenen Bergwelt ebenso, wie die Lebensfreude des Bergvolkes. Die Musikerinnen und Musiker arbeiteten diese abwechslungsreichen Stimmungen hervorragend heraus.

„Around the world in 80 days“ – „In 80 Tagen um die Welt“ wettete Phileas Fogg großspurig im gleichnamigen Roman von Jules Verne. Der aufmerksame Konzertbesucher konnte die Reiseroute akustisch verfolgen: schon ein paar Takte aus der Marseillaise verrieten den Aufenthaltsort Frankreich, bevor es weiter nach Italien ging. Dramatisch wurde es immer, wenn die Reisegruppe weiterzog. Mit schlangenbeschwörenden Flöten in Ägypten und elefantös trompetenden Posaunen in Indien durchzog man den Orient, bevor nach einer Stipvisite in China und Japan der Pazifik überquert wurde - schnell auf dem Rücken der Pferde durch die Prärie bevor mit „New York, New York“ die glamouröse Welt des Broadways erreicht wurde. Das Schiffshorn markierte den Abschied aus der neuen Welt und London wurde rechtzeitig erreicht – Wette gewonnen! Ebenso die Legauer Kapelle, die sich in diesem Mammutwerk großartige präsentierte. Selbst die Unruhe, die sich wegen eines lokalen Feuerwehreinsatzes kurzzeitig einstellte, konnte die Musiker nicht aus dem Konzept bringen.

Wer an Abenteuer denkt, der denkt in erster Linie an dramatische Szenen, in denen Helden zu disharmonischen Melodien gefährliche Szenen meistern. Markus Götz beschreibt in seinem Werk „Adventure“ einen ebensolchen Abenteurer, der feststellte, dass das größte Abenteuer, das es zu bestehen gilt, die Liebe ist. Genauso abwechslungsreich wie die Geschichte ist auch deren Intonation: dynamisch, viele Tempiwechsel – ein auf und ab der Gefühle – bravourös gemeistert von der Kapelle.

Es folgten die Konzertmärsche „Alte Kameraden“ und „Schlagzeilen“ bevor die Schlagwerk- und Percussion-Abteilung ihren großen Auftritt hatte: „Fascinating Drums“. Die Percussion-Kollegen um Julian Waizenegger, der das zentrale Drum-Set spielte, machten dem Namen des Stückes alle Ehre und die Herren aus der letzten Reihe standen akustisch ganz im Vordergrund. Das Publikum dankte es mit großem Applaus.

Auf eine KULT-Tour durch die 80er, musikalisch geprägt durch die Neue Deutsche Welle, ging es in dem Medley durch die jüngere Musikgeschichte. Bei „Skandal im Sperrbezirk“, „1.000 mal berührt“ oder dem „Sternenhimmel“ von Hubert Kah summte ein mancher die alten Ohrwürmer mit. Großen Applaus durften auch die Ternorhörner und das Bartionregister für ihre Soloparts in „Goldene Tenorhörner“ entgegennehmen. Die schmissige Polka lebt von den schnellen Läufen und dem warmen Klang der Hörner – die Musikerinnen und Musiker zeigten ganzes Können an ihren Instrumenten.

Vor exakt 22 Jahren bildete eben dieses Stück ebenfalls den Abschluss des Osterkonzertes: „Mars der Medici“. Dieser flotte und zackige Marsch setzte den offiziellen Schlusspunkt hinter einen wiederum gelungenen Konzertabend des Musikvereins Legau.

Vorstand Stefan Kößler dankte in seiner Verabschiedung allen, die zum Gelingen des Konzerts beigetragen haben. Vor allem galt sein Dank dem Dirigenten Roland Heinle, der es wieder verstand, die Kapelle vortrefflich auf das Konzert vorzubereiten – dass die MusikerInnen hierbei ihren Spass hatten war offensichtlich am Konzertabend zu spüren.

Wegen der Störung im ersten Teil wiederholte die Kapelle nochmals das Stück „In 80 Tagen um die Welt“ und auch die vom Publikum geforderten Zugaben „Wenn der Mond scheint“ und „Polka 37“ quittierten die Konzertbesucher mit großem Applaus.  

Ehrungen: Seit 15 Jahren im Dienste des Musikvereins Legau

Josef Grotz und Johannes Sauter wurden während des Osterkonzerts 2018 von Vorstand Stefan Kößler für ihre 15-jährige Treue zur Kapelle geehrt. Das Osterkonzert bildete hierfür den würdigen Rahmen.

Josef Grotz ist der aktuelle Notenwart der Kapelle und Johannes Sauter der Ansprechpartner für die Brauereien bei den Festen, die der Musikverein alljährlich durchführt. Beide sind zudem Beisitzer der Vorstandschaft und gestalten somit auch den Verein wesentlich mit. Herzlichen Dank für dieses große ehrenamtliche Engagement.


                               


Musikverein Legau zieht positive Bilanz aus dem Jubiläumsjahr 2017

Am vergangenen Sonntag hielt der Musikverein Legau nach dem 9-Uhr- Gottesdienst, welcher für die verstorbenen Mitglieder des Vereins musikalisch umrahmt wurde, erfolgreich seine Mitgliederversammlung im Musikheim ab.

Eröffnet wurde die Versammlung mit dem Marsch „Deutschmeister-Regiments -Marsch“ von einer kleinen Besetzung. Darauf folgte die Begrüßung durch den Vorstand Stefan Kößler. Neben den beiden Bürgermeistern Franz Abele und Johann Heinle, durfte Kößler Diakon und Ehrenbürger Karl Müller, die Ehrenmitglieder, Förderer, Jungmusikanten des Vereins und Interessierte begrüßen. Es folgte das Totengedenken mit der „Hymne an die Freundschaft“ und die Bekanntgabe der Tagesordnungspunkte.

Schriftführerin Eva-Maria Heckelsmüller verlas das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung. Aktuell zählt der Verein 64 aktive Musiker/innen, 15 Ehrenmitglieder, 53 Jungmusikanten und 173 fördernde Mitglieder. Neuzugänge im Jahre 2017 waren Franziska Unsöld an der Trompete und Matthias Hiemer am Tenorhorn. Mit rund 65 Auftritten weltlicher und kirchlicher Art, ließ die Schriftführerin das sehr intensive Auftritts-Jahr Revue passieren.

Im Anschluss folgte der Bericht der Schatzmeisterin Regina Gorek. Sie konnte trotz wieder hoher Instrumenten- und Trachteninvestitionen ein Plus in der Vereinskasse verbuchen. Dies ist dem sehr gut besuchten Festzelt zum Jubiläum, speziell dem Freitag-Abend und Sonntag, zu verdanken. Die Kasse wurde von Schwarz Ludwig und Edmund Franz geprüft und die Versammlung konnte die Kassiererin mit Vorstandschaft entlasten.

Mathias Sauter, Jugendleiter des Vereins, berichtete über die aktuelle Ausbildung im Verein und Auftritte der Jungmusikanten. Zum ersten Mal führte man die Juniorprüfung im Illerwinkel durch, die alle Teilnehmer bestanden haben. Durch die positive Resonanz wird diese auch zukünftig abgehalten. Das Leistungsabzeichen D1 hat Gabriel Dorn und D2 Sofie Landerer erfolgreich bestanden. Sie erhielten die Urkunde des ASM und eine Anstecknadel. Beim alljährlichen Schnuppertag 2017 konnte man sieben Jungmusikanten für die Blasmusik begeistern, sie haben inzwischen die Ausbildung im Verein begonnen.

Es folgte der Dirigentenbericht von Roland Heinle. Er bedankte sich zu Beginn bei allen Musiker/innen, seinen Stellvertretern Franz Bufler und Simon Grotz und der Vorstandschaft für den guten Zusammenhalt und Rückhalt, war doch das letzte Jahr durch seine Erkrankung schwierig und zudem auch noch sehr auftrittsintensiv. Es freut ihn sehr, dass das Jubiläumskonzert dann im Herbst nachgeholt werden konnte und ein voller Erfolg war, trotz kurzer Vorbereitungsphase. So lobte er das sehr gute Zusammenspiel der Kapelle. Weitere musikalische Höhepunkte waren für ihn die Musikantenhochzeit und der Stimmungsabend auf dem Marktplatzfest. Inzwischen befindet sich die Kapelle in der Vorbereitungsphase für das heurige Osterkonzert, welches wieder traditionell am Ostersonntag in der Turnhalle in Legau stattfindet. Bei seinem Ausblick auf das kommende Vereinsjahr freue er sich schon auf die zahlreichen Abend-Auftritte. Es ist für die Kapelle eine neue Herausforderung, ein komplettes Abendprogramm mit Stimmungsmusik auszuarbeiten und vorzutragen.

Stefan Kößler ließ das Vereinsjahr aus Sicht des Vorstands Revue passieren. Er durfte den Probenfleißigsten Carolin Briechle und Johannes Sauter (beide 100 %) ein Präsent überreichen. Er mahnte die Musikanten zur bessern Probendisziplin „da ist noch Luft nach oben“. Verabschieden musste er Claudia Gambach nach 26 Jahren an der Klarinette. Auch sie bekam ein Präsent und Blumen, mit dem Dank für das Geleistete, überreicht. Anschließend ging er auf einzelne wichtige Ereignisse im vergangen Jahr ein. Das Jubiläumskonzert, bei welchem er Ignaz Steinle nach 58 Jahren an der Posaune verabschiedet und gleich zum Ehrenmitglied ernennen durfte. Und die sehr besondere Ehrung für 70 Jahre aktives Musizieren von Michael Haug, auch er wurde zum Ehrenmitglied es Vereins ernannt. Die vielen Auftritte im „eigenen Dorf“ bei Stimmungsmusik und Frühschoppen sind ebenfalls erwähnenswert. Auch blickte er auf das sehr erfolgreiche Jubiläums-Festzelt zurück. Gerade der Sonntag mit dem Festgottesdienst um 9.30 Uhr in der Lehenbühlkirche kam sehr gut bei den Besuchern an – vielleicht lässt sich dies in der heurigen Gottesdiensteinteilung wieder vereinbaren. Er ist immer wieder fasziniert, wie „schnell“ das Zelt am Sonntag Abend durch viele Hände ausgeräumt ist. In diesem Zuge danke er seinen Musiker/innen für den großen Einsatz, dass einfach jeder nochmals anpackt. In seinem Ausblick auf 2018 freut er sich auf das Konzert und die Abend-Auftritte in Treherz, Wuchzenhofen und dem Blasmusik-Cup in Maria Steinbach. Auch wird die Kapelle beim Bezirksmusikfest in Altusried beim Sternmarsch und am Festumzug teilnehmen. Er lud die Versammlung auch zum diesjährigen Festzelt ein. Am Freitag, 6.7., mit „DJ Tonic“ von Bayern 3; Samstag, 7.7., mit den „Allgäu Yetis“ und am Sonntag mit der MK Wuchzenhofen und der JuKa Illerwinkel. Zum Schluss dankte er allen stillen Helfern, die das ganze Jahr über ihren Dienst verrichten und für die hervorragende Zusammenarbeit mit seinem Vertreter Julian Schmid und der gesamten Vorstandschaft. Anschließend durfte er noch für 10 Jahre Musizieren Fabiola Schwarz, Katrin Steinle, Michelle Baumann und Antonja Kirchmayer ehren.

Zum letzten Tagesordnungspunkt „Wünsche und Anträge“ überbrachte Bürgermeister Abele Grüße und Dank der Gemeinde. Mit Vorstand Hans Weiß von der Lutz-Breins-Stiftung konnte er wieder dem Verein eine Spende durch die Gewinnausschüttung zusichern. Maibaumvater Reinhold Weiß bedankte sich bei der Kapelle für die vielen reibungslosen Jahre der Zusammenarbeit beim Maibaum-Stellen. Helmut Wiedemann bedankte sich im Namen der Pfarrgemeinde und des Pfarrgemeinderates. Er wusste in seinem Amt in den letzten 20 Jahren, dass immer auf die Kapelle zu zählen ist, wenn es darum ging ein kirchliches Fest musikalisch zu umrahmen. Johann Heinle, 2. Bürgermeister und Ehrenvorstand der Kapelle, bemängelte die schwache Anwesenheit der Legauer Vereinsvorstände an der Versammlung der Kapelle. Ist doch die Kapelle immer bei jedem Anlass, ob kirchlich oder weltlicher Art, zur Stelle. Julian Schmid, 2. Vorstand der Kapelle, bedankte sich abschließend bei Stefan Kößler für sein großes Engagement um den Verein. Zum Schluss der Versammlung spielte die Kleine Besetzung noch ein paar Märsche und Polkas zur Brotzeit.      e.h.




Kulinarischer Genuss und imposanter Blick über Oberstdorf beim Jahresausflug des Musikvereins Legau


Vergangenes Wochenende machten sich die Legauer Musikanten bei ihrem Jahresausflug auf den Weg zur Gebirgskellerei nach Wertach. Geradezu eine „Geschmacks-Explosion“ erwartete hier die Musikanten, denn wer würde schon Erdbeerwein mit Weißlacker, Löwenzahnwein mit Bergkäse oder Rosenblütenwein mit Grauschimmel-Käse kombinieren. Herr Hall, Besitzer der Kellerei, berichtete uns, wie er versch. Weine aus Blütenblätter und Beeren der Region oder auch aus den Zapfen der Zirbe aus dem Tirol produziert. So muss er beispielsweise für einen Löwenzahnwein rund 15 kg der reinen gelben Blütenpracht pflücken, um ca. 180 ltr. Wein zu erzeugen. Sichtlich überrascht waren die Musikanten bei diesen speziellen Geschmacks-Kombinationen, die dem einen mal besser oder weniger gut schmeckten. Geschmäcker sind eben ganz verschieden.


Gut ausgestattet mit versch. Weinsorten ging die Reise weiter Richtung Oberstdorf. Dort bekamen die Musikanten eine sehr interessante Führung durch die Erdinger-Arena. Die meisten kennen die Skisprung-Schanzen nur aus dem Fernseh durch die Vier-Schanzen-Tournee. Nicht nur finanzielle, sondern auch sachkundige Informationen über z.B. Ski- oder Anzugsmaterialien erfuhren die Musikanten. Interessant ist, dass ein Springer durch den Luftdruck beim Absprung, sein ca. 2,5-faches an Körpergewicht auf seinen Schultern trägt. Die Oberstdorfer Skisprungschanze ist eine von wenigen ihrer Art in Europa und gehört zu den Top-Schanzen weltweit. Sie ist einzigartig in ihrer Bauweise, aber auch wegen der speziellen Thermik und Windverhältnisse. Damit den Oberstdorfer Schanzen die Lizenzen nicht entzogen werden, müssen diese ständig auf den neuesten Stand der FIS (Internationaler Ski Verband) gebracht werden und dessen Auflagen entsprechen. Finanziell wird das ganze durch Sponsoren-Verträge und dem Land Bayern getragen. Das Highlight der Führung war die Fahrt mit dem Aufzug zum Schanzentisch. Ein imposanter Blick von oben zum Stadion und Schanzentisch über ganz Oberstdorf erblickten hier die Musikanten.


Den Abschluss des Ausflugs bildete ein sehr geselliger Hüttenabend auf der Jugetalpe bei Missen. Wirt Basti Wölfle begrüßte alle herzlich, als er den Grill für uns anwarf. Neben reichlich Essen und Trinken auf der Terrasse, hörten wir den beiden Musikanten, die für uns mit ihren Steirischen aufspielten, zu. Um 23 Uhr ging es zum Gipfelkreuz, um von dort aus ein beeindruckendes Feuerwerk am Alpsee zu sehen. Danach gab es noch eine Mitternachts-Brotzeit bevor man mit vollem Bauch den Heimweg antrat. Mit diesem tollen Ausflug verabschieden sich die Musikanten in die wohlverdiente Sommerpause.        


Perfektes Festzelt-Wetter und tolle Stimmung beim Legauer Musikfestzelt


Mit der Band Alpenmafia startete das Wochenende. Die Traditions-Band zeigte wieder, dass sie es einfach kann – volles Festzelt, Spitzenstimmung und für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Parallel zur Bühnenshow wurde von den Fußball-Fans das Angebot des Public-Viewing in der Bar genutzt.


Der Samstag war geprägt vom langen EM-Spiel. Fanden doch einige Besucher den Weg ins Zelt, fand die Stimmung vor der Leinwand in der Bar statt. Die Kapellen aus Lautrach und Illerbeuren-Kronburg, die Goißerlschnalzer und Alphornbläser gaben ihr Bestes. Bei diesem spannenden Spiel begaben sich irgendwann dann auch die Musikanten in die Pause und fieberten in der Bar, mit den vielen anderen Fans, beim Elfmeterschießen mit. Am Schluss konnten dann alle zusammen den Deutschland-Sieg im Zelt feiern und die Stimmung war bestens. Danke an dieser Stelle den Musikanten, die Durchhaltevermögen bewiesen.


Am Sonntag unterhielt die Musikkapelle Urlau mit toller Blasmusik ab 11 Uhr zum Frühschoppen/Mittagstisch. Sehr viele Besucher fanden den Weg ins Zelt zum Mittagessen und Kaffee und Kuchen, so blieb am Schluss kein Steak oder Kuchenstück über. Über die große Besucherzahl freute sich auch die JuKa Illerwinkel, die ihr Können bei Kaffee und Kuchen unter Beweis stellte.

Die Legauer Musikanten können voll zufrieden sein, denn „Petrus“ meinte es gut mit dem Festzelt-Wetter und so kamen viele Festzeltbesucher nach Lehenbühl. An dieser Stelle danken wir allen Besuchern.


Mitgliederversammlung des Musikvereins Legau e.V.

Stefan Kößler neuer Vorstand des Vereins

Nachdem der 9-Uhr-Gottesdienst für verstorbene Mitglieder des Vereins musikalisch umrahmt wurde, eröffnete 1. Vorstand und derzeitiger Dirigent Roland Heinle die jährliche Mitgliederversammlung im Gasthof „Löwen“ in Legau.

Nach der Begrüßung der anwesenden Gäste und dem Totengedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder, verlas Schriftführerin Eva-Maria Veit das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung und ihren Jahresbericht 2015. Aktuell besteht der Verein aus 70 aktiven Musiker/innen, 12 Ehrenmitgliedern, 180 passive Mitgliedern und 59 Jungmusikanten. Sie ließ in ihrem Bericht das sehr intensive Probe- und Auftrittsjahr Revue passieren.

Anschließend berichtete Kassiererin Regina Stiefenhofer über die Finanzen des Vereins. Da das Wetter beim Festzelt 2015 einfach viel zu heiß war, machte der Verein im letzten Jahr leichte Einbußen. Und so wurde wieder einmal klar, wie immens wichtig diese Einnahmequelle für den Verein ist. Die Kassenprüfer Edmund Franz und Karl Schwarz konnten im Anschluss die Kassierer mit gesamter Vorstandschaft entlasten.

Über die erfolgreiche Jugendarbeit des Vereins berichtete Jugendleiter Mathias Sauter. Nachdem im vergangen Jahr Christoph Gruninger, Ausbilder und Leiter der Bläserklassen, die Zusammenarbeit aus privaten Gründen beendete, konnte Stephan Kröger gewonnen werden. Er bildet das tiefe Blech aus und ist Leiter der Bläserklassen und Vororchester. Wie ausgezeichnet die Jugendausbildung im Illerwinkel funktioniert, beweist, dass unsere Jugendausbildung als Vorzeigeobjekt beim ASM Bezirk 6 gilt. Im Anschluss an seinen Bericht durfte er den bestandenen D-Kurs-Prüflingen die Urkunde und Ehrennadel überreichen, dies waren beim D1-Kurs Sonntag Isabell, Baumann Michelle, Landerer Sophie, Sontag Julian und Abel Niklas. Den D2-Kurs haben bestanden Merk Janik und Sonntag Felix.

Roland Heinle, derzeitiger Dirigent und 1. Vorstand, blickte in seinem Bericht nochmals auf das auftrittsintensive Jahr 2015 zurück. Musikalische Höhepunkte waren das erfolgreiche Osterkonzert, die zwei Musikfeste in den Nachbargemeinden Kimratshofen und Lautrach, bei welchen wir mehrmals musikalisch mitwirkten, aber auch die Abendunterhaltung beim Marktplatzfest in Legau. Auch die Musikantenhochzeit war ein schönes Ereignis. Eine großartige Spende von 1100 Euro konnte beim Adventskonzert erspielt werden und der „Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV)“ in Memmingen überreicht werden.

Nach seinem Rückblick durfte Heinle eine besondere Ehrung vornehmen. Franz Mayer, der 2005 die Kapelle nach 33 Jahren am Flügelhorn verließ, wurde zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt. Franz war ein sehr engagierter Musikant und auch von 1990-1995 Beisitzer in der Vorstandschaft. Ihm wurde die Ehrenurkunde des Vereins überreicht.  

Carmen Hörberg, die 2015 die Kapelle verließ, wurde mit einem Präsent verabschiedet. Weiter unterrichtete Heinle die Versammlung über den aktuellen Stand bezüglich Dirigentensuche. Da die Suche einfach aussichtslos ist, bot er im Herbst der Kapelle an, das Amt des Dirigenten ganz zu übernehmen und er somit als 1. Vorstand zurücktreten werde.

Beim nächsten Tagesordnungspunkt Neuwahlen musste nun ein neuer Vorstand gewählt werden. Bisheriger 2. Vorstand Stefan Kößler wurde von der gesamten Versammlung zum 1. Vorstand gewählt. Das Amt des 2. Vorstandes übernimmt nun Julian Schmid, bisheriger Beisitzer. Schriftführerin Eva-Maria Veit und Kassiererin Regina Stiefenhofer standen nochmals zur Wahl und wurden einstimmig von der Versammlung gewählt. Auch Jugendleiter Mathias Sauter wurde in seinem Amt bestätigt. Um für die Zukunft die „Jungen“ in die Verantwortung des Vereins heranzuführen, beschloss die Kapelle im Vorfeld, die Beisitzer-Anzahl von aktuell zwei auf vier zu erhöhen. So darf man neu in der Vorstandschaft als Beisitzer begrüßen: Josef Grotz, Carolin Briechle und Matthias Sommer. Johannes Sauter, bisher schon Beisitzer, stellte sich nochmals zur Wahl und wurde ebenfalls als Beisitzer bestimmt. Die Kassenprüfer Edmund Franz und Karl Schwarz wurden erneut gewählt. Auch die Fähnriche Hubert Steinle und Michael Kiechle nahmen das Amt nochmals an.

Bgm. Franz Abele, der die Wahl leitete, wünschte der neuen Vorstandschaft gutes Gelingen und überbrachte in diesem Zuge die Dankesworte der Gemeinde.

Weitere Dankesworte der Pfarrgemeinde und der FFW Legau folgten. Unter Wünsche und Anträge schlug Ehrenvorstand und 2. Bgm. Johann Heinle vor, den Mitgliedsbeitrag evtl. zu erhöhen, da dieser seit Jahren schon gleich ist. Stefan Kößler bedankte sich anschließend im Namen der ganzen Kapelle bei Dirigent und bisherigem Vorstand Heinle für seinen Einsatz und Engagement um den Verein und überreichte ein Präsent. Die Kapelle hofft, dass er lange als Dirigent bleibt. Die Versammlung schloss mit zünftigen Märschen. e.v.



Wenn Tibet den Wilden Westen trifft – Großartiges Osterkonzert des Musikvereins Legau


In schöner Tradition lädt der Musikverein Legau zum alljährlichen Osterkonzert ein. Dirigent und Vorstand Roland Heinle bewies bei der Stückauswahl wieder ein routiniertes Händchen und stellte einen bunten Melodienstrauß für die Konzertbesucher zusammen – sowohl die Freunde der konzertanten Blasmusik als auch die Traditionalisten kamen voll auf ihre Kosten.

Mit der beschwingten Fanfare „A little opening“ (Eine kleine Eröffnung) – allenfalls der Titel kündete von Bescheidenheit, nicht aber die ausgezeichnete Spiellaune – mit der sich die über 60 Musikerinnen und Musiker präsentierten, eröffnete der Musikverein Legau den Konzertabend. Es folgte das anspruchsvolle Konzertstück „Mount Everest“. Unterstützt durch Bildmaterial des Himalaya-Massivs verstand es die Kapelle die Erhabenheit, Unnahbarkeit und auch Dramatik des Daches der Welt, musikalisch zum Ausdruck zu bringen.

Weiter führte die Reise in den Nordwesten der Vereinigten Staaten, nach Oregon. Im gleichnamigen Stück durften die Konzertbesucher die vergangene Tage der Goldgräberzeiten, mit der schnaufenden Dampflok erleben. Aufbruchstimmung der Goldgräber, akustische Überfälle durch Cowboys und Indianer inklusive.

Solist am Tenorhorn, Julian Schmid, zog bei der Konzertpolka „Gottfried auf Reisen“ vergnügt mit seinem Instrument durch die Lande. Seine Solopassagen meisterte er vortrefflich, was vom Publikum mit lang anhaltendem Applaus und einer Zugabeforderung quittiert wurde.

Mit dem melodischen und sehr dynamischen Konzertmarsch „Salemonia“ zauberte die Kapelle beste Laune in die ausverkaufte Halle und verabschiedete sich anschließend in eine wohlverdiente kurze Pause.

Bildhaft und musikalisch ging es dann mit dem Konzertmarsch „Mit vollen Segeln“, von Klaus Strobel, in den zweiten Teil des Konzertabends, der mit vielen überraschenden Momenten aufwartete.

Ihr ganzes Können zeigte die Kapelle bei „Moment for Morricone“. Der italienische Komponist verlieh zahlreichen Filmen eine besondere Dramatik durch seine Kompositionen. Vor allem die Italo-Western „Zwei glorreiche Halunken“ und „Spiel mir das Lied vom Tod“ sind klassische Filmwerke, nicht zuletzt wegen der Musik von Ennio Morricone. Während im Hintergrund Szenen aus den Western über die Leinwand flogen, wurde die Kapelle eins mit den gezeigten Bildern und war mit ihrer Intonation sehr, sehr eng an den originalen Filmmelodien, die jedermann im Ohr hatte. Zurecht brandete hierfür großartiger Applaus des Publikums auf.

Romantisch wurde es, als Chiara Martini den Klassiker aus der Austria Pop-Szene „Bergwerk“, von Reinhard Fendrich (arr. von Kurt Gäble), für das Publikum sang. Den gelungenen Abschluss bildeten „Die lustigen Dorfschmiede“ – hier war das Schlagwerk wiederum sehr gefordert. Stefan Kößler stand mit den Hämmern am Amboss und gab den melodischen Rhythmus für die Kapelle vor.

Roland Heinle bereitete die Musikerinnen und Musiker mit intensiver Probenarbeit auf diesen Konzertabend bestens vor – das Publikum dankte es mit großem Beifall. Miriam Waizenegger und Verena Schmid moderierten den Abend routiniert kurzweilig. Nicht ohne Zugaben durfte die Kapelle die Bühne verlassen.

Ehrungen beim Musikverein Legau: Das traditionelle Osterkonzert des Musikvereins Legau bildet den schönen und würdigen Rahmen, um langjährigen Musikerinnen und Musikern in Form einer Ehrung durch den Allgäu-Schwäbischen-Musikbund, für ihr Engagement um die Blasmusik und das Ehrenamt, zu danken.

Die Ehrungen wurden durch den stellv. Bezirksdirigenten Armin Boxler und Beisitzer der Bezirk-6-Vorstandschaft Georg Wechsel, ausgesprochen: Claudia Gambach (25 Jahre), Verena Schmid, Julian Waizenegger, Matthias Reisle, Regina Dietrich, Michael Hörberg, Jana Moog, Magdalena Hübschke, Melanie Steinle, Stefanie Fischer, Chiara Martini und Selina Schwarz (alle 10 Jahre).



Besinnliche Klänge zum 1. Advent 2015 in der Pfarrkirche Legau — Musikverein Legau erspielt großzügige Spendengelder


Einfach zuhören und besinnlich in die meist hektische Vorweihnachtszeit starten. Unter diesem Leitgedanken lud der Musikverein Legau am 1. Adventssonntag zum traditionellen Adventskonzert in die Pfarrkirche Legau ein. Bei winterlichen Temperaturen fanden sehr viele Zuhörer den Weg in die Kirche. Neben winterlich ruhigen Klängen des Musikvereins Legau und den einzelnen Bläser-Ensembles der Kapelle wirkte dieses Jahr Elina Uhl mit ihrer Harfe mit. Hw. H. Pfarrer Anton Rollinger übernahm den besinnlichen Teil und trug adventliche Gedanken vor. Zwischen Blasmusik, Harfenklänge und besinnlichen Worten, wurde abschließend ein Adventslied gemeinsam gesungen.

Auch dieses Jahr wurde wieder für den guten Zweck eine Spende am Ende des Konzertes erbeten. Der spezialisierten ambulanten Palliativ-Versorgung (SAPV) Pallium gGmbH für den Landkreis Unterallgäu und die Stadt Memmingen konnte ein beachtlicher Betrag von 1.200 € übergeben werden. Allen Spendern sei ein herzliches Dankeschön ausgesprochen für diesen tollen Betrag!


Musikverein Legau —

Unterhaltsames Osterkonzert auf hohem Niveau


Mit über 400 Zuhörern durfte sich der Musikverein Legau über einen Besucherrekord beim traditionellen Osterkonzert freuen. Unter dem Dirigat von Vorstand Roland Heinle genossen die Gäste einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Konzertabend mit dem Musikverein Legau.

Miriam Waizenegger und Verena Schmid nahmen das Publikum mit auf eine Reise durch die vielfältige Landschaft der Blasmusik und führten souverän durch das Programm.

Bereits mit der Eröffnungshymne „Rise of a Firebird” waren sämtliche Register von Holz bis zur Percussion-Sektion in höchstem Maße gefordert und die Spiellaune der Kapelle war bereits deutlich spürbar.

An das Genre Filmmusik wagten sich die Musiker mit der Filmmusik zu „King Arthur” – einem Mittelalterdrama. Aus der Feder des oscargekrönten Komponisten, Hans Zimmer, stammen die Melodien zum Film. Bilder von galoppierenden Pferden, packenden Kampfszenen, aber auch gefühlvolle Liebesszenen werden im Film durch die entsprechend unterlegten Melodien emotional verstärkt. Im Hintergrund konnten die Osterkonzertbesucher Szenen aus dem Film, gepaart dem dem Klangkorpus der Kapelle, wirken lassen.

Was dem Horn alles zu entlocken ist präsentierten Stefan Hiemer, Jana Moog, Matthias Reisle und Verena Schmid in ihren Soloparts von „Hornfestival”, was vom Publikum mit großem Applaus gewürdigt wurde.

Für die Polka „Im Karpfenwaldl” kündigten die Moderatorinnen einen Starsolisten an, der in keiner geringeren Person als Julian Schmid die Bühne betrat. Mit seiner Flöte setzte er pointierte Akzente (2 Töne am Stück) und er wirkte in seinem Frack natürlich auch optisch ziemlich elegant – vielen Dank an Julian Schmid für die unterhaltsame Einlage.

Mit dem konzertanten, majestätisch getragenem „Des großen Kurfürsten Reitermarsch” schloss sich der erste Teil des Konzertabends.

Nach kurzer Pause bot der flott präsentierte, fröhliche Marsch „Viribus Unitis” den Auftakt in die zweite Programmhälfte und schon stand ein weiterer Solist vor seinem großen Auftritt – in diesem Falle auch mit großem Instrument. Im Klarinetten-Tuba’l fetzte Josef Grotz durch den immensen Tonumfang seines Instrumentes. Die allseits bekannte Melodie wiederholte sich in facettenreichen Variationen in schwierigen Sololäufen, die Josef Grotz mit scheinbarer Mühelosigkeit meisterte. Nicht ohne Zugabe durfte der seine Soloposition verlassen.

Die Reise ging weiter in die Region der Berge, zu den Giganten aus Eis — den Gletschern. In „Schmelzende Riesen” fühlte man sich durch das gefühlvolle und empathische Spiel der Kapelle, als ob man mit einem Helikopter über den Eisriesen der Berge schwebt – mal in großer überblickender Höhe, mal im Tiefflug, dramatisch über die Gletscherspalten fliegend.

Die Kapelle blieb beim anschließenden Stück „Klang der Alpen” in der Bergregion und brachte alles zu Gehör, was im Gebirge zu erklingen vermag: vom einsamen Jodler, dem Gezwitscher der Vögel über den springenden Gebirgsbach bis hin zu den Kuhschellen der vierbeinigen Sommerfrischler. Die Musiker verstanden es hier auch die feinsten Nuancen herauszuarbeiten und präsentierten das facettenreiche Stück mit einer ausgezeichneten Frische.

Den offiziellen Abschluss bildete der stolze Marsch der „Kitzbühler Standschützen”. Roland Heinle, der derzeit neben seinem Vorstandsamte auch den Taktstock führt, hat ein ausgezeichnetes Programm gewählt und ebenso professionell mit der Kapelle ausgearbeitet. Hierfür wurden sie vom Publikum mit langanhaltendem und gebührendem Applaus zu Recht gewürdigt. Den somit geforderten Zugaben kam der Musikverein Legau gerne nach. Nach drei weiteren Stücken freute sich die Kapelle über ihr gelungenes Osterkonzert 2015 und die zahlreichen Zuhörer über einen schönen, abwechslungsreichen und unterhaltsamen Konzertabend.                          


Zahlreiche Ehrungen beim Osterkonzert des Musikvereins Legau

Das traditonelle Osterkonzert ist ein guter Rahmen langjährige Musiker/innen zu ehren. Dieses Jahr durften Bezirksvorstand Donat Gromer und Bezirksjugendleiterin Nina Peuscher viele junge Musikanten für ihre Treue zur Blasmusik ehren und mit der Urkunde und Stecknadel des Allgäu-Schwäbischen-Musikbundes auszeichnen. Für 10 Jahre aktive Musikerzeit wurden Sandra Haug, Nicole Fischer, Michaela Schwarz, Miriam Waizenegger, Carolin Briechle, Carina Diepolder, Julian Schmid und Dominik Sonntag geehrt. 15 Jahre sind Mathias Sauter und Matthias Sommer schon beim Musikverein und durften hierfür die Ehrung entgegen nehmen. Der Musikverein bedankte sich bei den Geehrten mit einem kleine Präsent und hofft, dass diese noch lange der Blasmusik die Treue halten werden.



Musikverein Legau hält Mitgliedersammlung —

Dirigentensuche erweist sich als schwierig


Am vergangenen Sonntag hielt der Musikverein Legau seine jährliche Mitgliederversammlung ab. Nach dem 9-Uhr-Gottesdienst, welcher für die verstorbenen Mitglieder des Vereins musikalisch umrahmt wurde, eröffnete die Kapelle die Versammlung im Gasthof „Löwen“ mit flotter Marschmusik.


2. Vorstand Stefan Kößler durfte neben 1. Bürgermeister Franz Abele, 2. Bürgermeister und Ehrenvorstand Johann Heinle, Diakon und Ehrenbürger Karl Müller, die anwesenden Gemeinderatsmitglieder, Ehrenmitglieder und zahlreiche Freunde der Kapelle begrüßen. Nach dem Totengedenken an die verstorbenen Mitglieder Karl Schwarz, Johann Bischof und Ehrenmitglied Franz Schönenberger begrüßte auch 1. Vorstand und derzeitiger Dirigent Roland Heinle die Gäste.


Schriftführerin Eva-Maria Veit verlas anschließend das Protokoll der letzten Generalversammlung und berichtete in ihrem Jahresbericht über die vielen liturgischen und weltlichen Auftritte im vergangenen Jahr. Aktuell besteht der Verein aus 67 aktiven Musiker/innen, 13 Ehrenmitglieder, 187 fördernde Mitglieder und 58 Musiker/innen in Ausbildung.


Anschließend informierte Kassiererin Regina Stiefenhofer die Anwesenden über die finanzielle Lage des Vereins. Auch im vergangenen Jahr wurden wieder große Investitionen getätigt, wie z.B. die Beschaffung von Neuinstrumenten und Trachten, Dirigentenhonorar und weiteres. Obwohl das Festzelt letztes Jahr sehr erfolgreich war, ist der Ertrag nur gering im Verhältnis zum Aufwand, da jedes Jahr neue Auflagen und Vorschriften hinzukommen.


Im nächsten Tagesordnungspunkt berichtete Jugendleiter Mathias Sauter über die Jugendarbeit des Vereins. Leider sei es immer schwieriger Ausbilder für die Jungmusikanten zu finden und diese zeitlich auch unterzubringen. Christoph Gruninger, langjähriger Ausbilder und Leiter der Bläserklassen, gab vor kurzem bekannt, dass er die Ausbildung und auch die Leitung der Bläserklassen beenden wird. Für ihn hat man teils schon Nachfolger gefunden. Weiter informierte er über die verschiedenen Auftritte der Jungmusikanten. Letztes Jahr wurde erstmalig der „Tag der Blasmusik“ anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Jugendkapelle in Maria Steinbach veranstaltet. Auch fand ein Konzert im Frühjahr in der Turnhalle in Legau und ein adventliches Kirchenkonzert in Lautrach statt. Weiter nahmen mit sehr gutem Erfolg  das Vororchester, unter Leitung von Raphaela Göppel, und die JuKa, unter Leitung von Markus Musch, an den Wertungsspielen in Hawangen teil. Im Anschluss durfte Sauter einigen Nachwuchsmusikanten die Ehrung für bestandene D-Kurse überreichen. Diese waren im D1-Kurs Hörberg Marina, Abel Carina, Albrecht Marina und Siegert Nick. Den D2-Kurs haben bestanden Kirchmaier Antonia, Hiemer Stefan, Waizenegger Birigit und Adler Lukas.


Roland Heinle, 1. Vorstand und derzeitiger Dirigent, informierte in seinem Bericht die Mitglieder über den aktuellen Stand der Dirigentensuche. Leider ist die Suche bisher erfolglos geblieben, es gäbe zwar einige Dirigenten, die meisten wollen aber keine Kapelle musikalisch leiten oder wohnen zu weit weg. Ihm selbst mache es zwar Spaß zu dirigieren, aber auf Dauer ging es aus beruflichen Gründen einfach nicht. Daher müsse man einfach weitersuchen und hoffen, dass sich in diesem Jahr noch etwas ergibt. Er unterrichtete die Mitglieder über die im letzten Jahr beschlossene Entscheidung, die Zusammenarbeit mit dem damaligen Dirigenten Holger Seitter zu beenden. Es ist einfach zu schwierig gewesen, da die Vorstellungen zu weit auseinander gingen. Weiter berichtet er über verschiedene Auftritte im vergangen Jahr wie z.B. das Marktplatzfest, welches seit Jahren wieder musikalisch umrahmt wurde, das Hof-Fest in Moos, das erfolgreiche Osterkonzert und Adventskonzert. Erfreulich war wieder der große Erfolg des Festzeltes – welches immens wichtig für den Verein ist und nur durch gute Zusammenarbeit gestemmt werden konnte. Zwar stehe Aufwand und Ertrag in keinem Verhältnis, dennoch, ohne diese Einnahmen müsste man auf einige Dinge im Verein verzichten. Leider verließen auch im letzten Jahr langjährige Mitglieder den Verein. So beendeten Geiger Sebastian nach 37 Jahren, Steinle Stefan nach 25 Jahren und Haug Sandra nach 10 Jahren aus beruflichen Gründen ihre musikalische Laufbahn. Sie wurden mit einem Präsent verabschiedet. Weiter durfte er den Probenbesten Steinle Ignaz und Schmid Verena ein Präsent überreichen. Abschließend gab er einen Ausblick auf das kommende Jahr und lud die Versammlung schon heute zum jährlichen Festzelt vom 3.-5.7.15 ein. Auch gab er bekannt, dass heuer der Weckruf an Fronleichnam aus Termingründen nicht gespielt werde, die Prozession schon.


Unter dem Punkt Wünsche und Anträge überbrachte 1. Bürgermeister Franz Abele Dankesworte der Gemeinde, es sei schön zu sehen, wie viele an der Blasmusik Spaß haben und die Kapelle immer weiter wächst. Auch dankte er Vorstand Heinle Roland, dass er so großes Engagement mitbringt und aktuell auch die musikalische Leitung übernimmt. Anschließend dankte auch 2. Vorstand der FFW Legau Thomas Gögler, dem Verein. Die Spende aus dem letztjährigen Adventskonzert von 1000 € werde für die Beschaffung von Schutzkleidung verwendet. Gleichzeitig lud er schon heute die Kapelle und Anwesenden zur Fahrzeugeinweihung im September ein. Weitere Dankesworte von TSV-Vorstand Konrad Veit und Heimatdienst-Vorstand Reinhold Weiß folgten. Im Namen der Pfarrei bedankte sich Herr Wiedemann bei der Kapelle, denn was wäre ein kirchliches Fest ohne musikalische Begleitung. Im Anschluss bedankte sich 2. Vorstand Kößler Stefan im Namen der ganzen Kapelle bei 1. Vorstand Heinle Roland, der die „Doppelbelastung“ durch Vorstand und Dirigent zur Freude aller Musikanten sehr gut meistert.


Heinle schloss die Versammlung und bedankte sich bei allen Musiker/innen für ihren Einsatz und die gute Zusammenarbeit und bei den anwesenden Gästen für ihr Kommen. Mit zünftigen Märschen und Polkas wurde die Versammlung beendet.